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Gesunde Ernährung kann eine positive Erfahrung sein
Eine gesunde Ernährungsweise ist keineswegs mit der Absage an den guten Geschmack gleichzusetzen. Es besteht keine Notwendigkeit, die Lieblingsspeise oder gar die Freude am Essen zu opfern. Ein Drittel der Verbraucher innerhalb der EU erwägt immerhin eine gesündere Ernährung, die anderen zwei Drittel jedoch sind zufrieden mit dem, was sie essen und wünschen keinerlei Veränderung.
Die Herausforderung besteht also darin, der gesunden Ernährung ein positiveres Image zu geben. Die meisten Verbraucher in Europa (80%) glauben, daß eine gesunde Ernährung ein schwieriges Unterfangen darstellt. Zu diesem Thema wurden von Consumer Attitudes to Food, Nutrition and Health mehr als 14.000 Personen innerhalb der EU befragt. Dazu äußerte sich Prof. Mike Gibney als Projektkoordinator: "Die größte Herausforderung für einen Ernährungsberater besteht darin, den Menschen zu helfen, eine positive Sicht auf eine gesündere Ernährung zu entwickeln. Dieser Aspekt kann hinsichtlich einer weiteren Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten nicht hoch genug bewertet werden."
Die häufigsten Hindernisse
Am häufigsten wird Zeitmangel, verursacht durch unregelmäßige Arbeitszeiten und einen dementsprechenden Lebensstil, als Haupthindernis für die Annahme gesünderer Ernährungsgewohnheiten genannt. Jüngere und berufstätige Personen fühlen sich durch eine gesündere Ernährung zeitlich überfordert. Insbesondere die 15 bis 34jährigen denken, daß gesundes Essen mit Geschmacksverzicht gleichbedeutend ist. Nur widerwillig würden sie auf ihre Lieblingsspeisen verzichten für etwas, das in ihren Augen zwar gesund, aber wenig attraktiv ist. Die Mehrzahl der befragten Personen glaubt, daß gesundes Essen mit Schwierigkeiten und viel Aufwand verbunden ist. Ihnen fehlt der Wille zur Veränderung. Die Befürchtung, zeitlich zu sehr beansprucht zu werden, wird als einer der häufigsten Gründe von den befragten Personen genannt.
Positiv denken
Das Wissen, wie man seine Ernährungsgewohnheiten verbessern könnte, ist im allgemeinen gut, der Wille dazu jedoch ist schwach entwickelt. Der Schlüssel zur Veränderung der Eßgewohnheiten innerhalb der EU besteht darin, das negative Image einer gesunden Ernährungsweise positiver zu besetzen.
Textbeitrag: Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel (EUFIC)
Foto: ©Meike Schmalstieg / www.pixelio.de
Veröffentlicht am:
02.09.2007 von AP Redaktion
Letzte Aktualisierung
18.02.2008
Die Herausforderung besteht also darin, der gesunden Ernährung ein positiveres Image zu geben. Die meisten Verbraucher in Europa (80%) glauben, daß eine gesunde Ernährung ein schwieriges Unterfangen darstellt. Zu diesem Thema wurden von Consumer Attitudes to Food, Nutrition and Health mehr als 14.000 Personen innerhalb der EU befragt. Dazu äußerte sich Prof. Mike Gibney als Projektkoordinator: "Die größte Herausforderung für einen Ernährungsberater besteht darin, den Menschen zu helfen, eine positive Sicht auf eine gesündere Ernährung zu entwickeln. Dieser Aspekt kann hinsichtlich einer weiteren Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten nicht hoch genug bewertet werden."Die häufigsten Hindernisse
Am häufigsten wird Zeitmangel, verursacht durch unregelmäßige Arbeitszeiten und einen dementsprechenden Lebensstil, als Haupthindernis für die Annahme gesünderer Ernährungsgewohnheiten genannt. Jüngere und berufstätige Personen fühlen sich durch eine gesündere Ernährung zeitlich überfordert. Insbesondere die 15 bis 34jährigen denken, daß gesundes Essen mit Geschmacksverzicht gleichbedeutend ist. Nur widerwillig würden sie auf ihre Lieblingsspeisen verzichten für etwas, das in ihren Augen zwar gesund, aber wenig attraktiv ist. Die Mehrzahl der befragten Personen glaubt, daß gesundes Essen mit Schwierigkeiten und viel Aufwand verbunden ist. Ihnen fehlt der Wille zur Veränderung. Die Befürchtung, zeitlich zu sehr beansprucht zu werden, wird als einer der häufigsten Gründe von den befragten Personen genannt.
Positiv denken
Das Wissen, wie man seine Ernährungsgewohnheiten verbessern könnte, ist im allgemeinen gut, der Wille dazu jedoch ist schwach entwickelt. Der Schlüssel zur Veränderung der Eßgewohnheiten innerhalb der EU besteht darin, das negative Image einer gesunden Ernährungsweise positiver zu besetzen.
- A pan-EU survey of Consumer Attitudes to Food, Nutrition and Health (1996) Bericht Nr. 2 Institute of European Food Studies.
- Ernähren Sie sich abwechslungsreich.
- Nehmen Sie ausreichend Kohlehydrate zu sich.
- Essen Sie reichlich Obst und Gemüse.
- Halten Sie Ihr optimales Körpergewicht, bei dem Sie sich auch wohlfühlen.
- Geben Sie kleinen Portionen den Vorzug. Reduzieren Sie in der Menge, aber lassen Sie kein Lebensmittel weg.
- Essen Sie regelmäßig.
- Trinken Sie reichlich.
- Bewegen Sie sich ausreichend.
- Beginnen Sie sofort mit Verbesserungen, und gehen Sie schrittweise vor.
- Und denken Sie daran: Es gibt keine "guten" oder "schlechten" Lebensmittel.
Textbeitrag: Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel (EUFIC)
Foto: ©Meike Schmalstieg / www.pixelio.de
Veröffentlicht am:
02.09.2007 von AP Redaktion
Letzte Aktualisierung
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Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel den Stand des Wissens zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wiedergibt.
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